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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 558 mal aufgerufen
 Motor
guzzimk Offline



Beiträge: 3

01.11.2008 11:06
T 500 von 1972 antworten

Hallo, habe eine T 500 von 1972. Wurde da schon die Modifikation der Getriebölmenge durchgeführt ? Wenn nein, wie mach man das ? Oder kann man einfach 1400 ccm Getriebeöl einfüllen ? Wer kann denn die Kurbelwelle mit den Simmeringen überholen ?

Meine T 500 "raucht" normal, vibriert ab stärker ab 5000 U/Min (ist das normal?). Verliert wohl auch kein Getriebeöl (?).

Bitte gebt mir alle wichtigen Infos !

Danke für eure Hilfe

Grüße

Markus

Frank Offline



Beiträge: 48

04.11.2008 13:37
#2 RE: T 500 von 1972 antworten

Hallo schau mal hier: http://www.ozebook.com/compendium/techbuls/index.htm
Da findest Du einiges.

Zweitaktherz Offline



Beiträge: 8

13.11.2008 14:02
#3 RE: T 500 von 1972 antworten

Hallo,
zur Beantwortung der Fragen folgende Infos:
Bei den Motorgehäusen der letzten Baujahre (GT 500) steht die erhöhte Füllmenge auf dem Motorblock, und zwar neben der Einfüllöffnung (1400ccm). Wenn außerdem von außen(unten) ein normaler, d.h. nicht durch nachträgliche Modifikationen veränderter Aluguss des Gehäuses zu sehen ist (oder eben die o.g. Kennzeichnung fehlt), dann liegt keine Modifikation vor und damit wäre die Füllmenge nur 1200 ccm. Aber laut Empfehlung darf man bei den 1400ccm Gehäusen ruhig 100ccm mehr einfüllen, daher gehe ich davon aus, dass man es beim originalen 1200er Gehäuse auch kann.
Wenn der Getriebeölstand nicht absinkt und die Zündkerzen - korrekte Vergasereinstellung/sauberer Luftfilter vorausgesetzt- ein gutes, bei beiden Zylindern gleiches Verbrennungsbild zeigen, dürften die KW-Simmerringe in Ordnung sein. Bei Undichtigkeit sinkt nicht nur der Getriebeölstand ab, eine Kerze(meistens rechts) erscheint dann auch schwarz. Die Wahrscheinlichkeit mehrerer gleichermaßen undichter Wedis, so dass beide Kerzen deswegen schwarz würden, ist wohl nicht so groß. Warmstartschwierigkeiten können auch ihre Ursache in undichten Wedis haben.
Eine gute Adresse für kompetente Kurbelwellenüberholung (und für die Frage nach der Getriebeölmenge) ist Manfred Schönherr im Taunus, Tel.: 06195/5664 (ca. 20-22 Uhr). Da aber sehr genau gearbeitet werden muss, ist diese Angelegenheit kostenintensiv.
Freundliche Grüße
Zweitaktherz

Zweitaktherz Offline



Beiträge: 8

13.11.2008 14:06
#4 RE: T 500 von 1972 antworten

Noch ein Nachtrag:
Vibrationen ab 5000 U/min sind wohl als normal einzustufen, zeitgenössische Tests berichten es immer wieder. Wichtig dabei: Alle Schrauben, auch die langen Motorbefestigungsbolzen, regelmäßig nachziehen!
Grüße
Zweitaktherz

guzzimk Offline



Beiträge: 3

13.11.2008 23:01
#5 RE: T 500 von 1972 antworten

Hallo und Vielen Dank für die guten Infos !

Ich werde mich mal an Herrn Schönherr wenden !

Velen Dank und Grüße

Markus

Zweitaktherz Offline



Beiträge: 8

14.11.2008 11:31
#6 RE: T 500 von 1972 antworten

Nachtrag 2
Zunächst danke für die Antwortzeilen. Habe in der Zwischenzeit folgendes herausfinden können:
Die Erhöhung der Getriebeölmenge auf 1400 ccm soll erst im Jahre 1973 (ab K-Modell) erfolgt sein, Suzuki soll aber zur Nachrüstung für die älteren Fahrzeuge einen Kunststoffeinsatz(?) angeboten haben, um die Ölmenge zu erhöhen. Dieser müßte, wie schon gestern erläutert, in Form einer Modifikation des Gehäuses von unten erkennbar sein. Also einfach die Menge um 200 ccm aufzustocken geht wohl nicht (bei den gestern empfohlenen 100 ccm bin ich mir für die älteren Motorgehäuse nicht sicher, bei den mit 1400 ccm gekennzeichneten Gehäusen darf es sein).
Grüße
Zweitaktherz

Frank Offline



Beiträge: 48

17.11.2008 13:53
#7 RE: T 500 von 1972 antworten

Hallo, oben in dem Link findet Ihr die Umrüstung genau beschrieben.

argo1974 Offline



Beiträge: 7

21.12.2008 22:57
#8 RE: T 500 von 1972 antworten

Ich habe das gleiche Modell und noch 4 weitere BJ. 73. Keines davon besitzt die Getriebeölmodifikation.
Mehr einfüllen hilft nicht sonderlich, der Vorbesitser hat's beim J-Modell auch gemacht und das Getriebe ist trotzdem hinüber.
Ob ein Plastikeinsatz nachträglich eingebaut wurde, kann man leider von aussen nicht erkennen. Damals hat Suzuki einen Aufkleber mit 1400 cc aufs Motorgehäuse geklebt, dies könnte ein Hinweis sein. Bei den späteren Motoren wurde das Gehäuse an betreffender Stelle 10mm höher gegossen. Ich trau Plastikzeugs nicht, deshalb habe ich ein Stück Alublech gebogen und Einschweissen lassen.

Schaut jetzt so aus: http://www.bilderhoster.net/img.php?id=1a7c18g7.jpg

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